Dass in vielen Bands, den zumeist
mäßig talentierten Bläsern zu Liebe, in der einfachen
Bb-Tonart gespielt wird, interessiert den Jungen überhaupt
nicht. Er lernt die Tonleitern und spielt sich autodidaktisch
durch "I Got Rhythm" und "Cherokee" in allen 12 Tonarten.
Seiner Leidenschaft
für Musik nachgehend, bricht er kurze Zeit später die Schule
ab und spielt bei verschiedenen lokalen Bands sowie "Orchestern"
(damals gängige Bezeichnung für BigBand). Er tritt einer
Musikergewerkschaft bei und fängt an erstes Geld mit der Musik zu
verdienen. Die ersten Erfahrungen mit Drogen resultieren wohl aus
diesem umtriebigen Lebensstil.
Jazz-Blues-Übungs-Playalong-CD
!
Den vielen Versuchungen
denen er sich durch die Clubs ziehend ausgesetzt sah,
kann er nicht widerstehen. Die nächsten vier Jahre
arbeitet der junge Musiker für diverse Jazz- und Bluesbands,
wodurch er seine Spielkunst beständig auszubauen in der Lage ist.
1938 besucht Parker New York.
Eigentlich sollte es bloss ein Kurztrip werden, doch
Charlie kann Fuss fassen und wird als professioneller
Musiker engagiert. Die Atmsophäre New Yorks und das
Mitwirken an vielen Jam-Sessions beeinflussen seinen
Stil nachhaltig.